Das neue Kostüm des Barcodes
Die Technik, die jeder kennt und vor allem ‘ablasert’ nennt sich QR. (Spricht man: ku-ar und steht für quick response) Naja, vielleicht nicht in europäischen Gefilden-NOCH nicht. Aber sie kommt, mit Riesenschritten. Japan hat sie schon vor langem erobert. Die könnten nicht mehr leben ohne die schwarz-weißen Vierecke auf Werbeflächen, Postern, diversen Plakaten oder sogar ganzen Hauswänden.
QRs sind dafür gedacht, Eck-Daten oder andere Infos zu enthalten, die dann mit Handyprogrammen gelesen und gleich am richtigen Ort (Kalender, Browser…etc) geöffnet werden. Das können jetzt (Liebes-)Botschaften, Veranstaltungsorte mit Zeiten und Eintrittspreisen oder einfach nur eine Webpage sein. Einige gescheite Grazer haben sich darüber schon ihre Köpfe zerbrochen und in folgendem Video die Technologie ein wenig vorgestellt:
Der eigentliche Sinn und Zweck der QRs war es, der japanischen Autoindustrie mit kompakten Infos logistisch unter die Arme zu greifen. Der Denso Konzern, der Toyota untersteht, markierte mithilfe von QR Baugruppen und Komponenten der Bauindustrie. Klingt ein wenig langweilig, war es vielleicht auch. Was es aber vor allem auch war, war genial. Und das wird jetzt auf Teufel komm raus vermarktet. Zumindest in Japan-NOCH!
Es beginnt auf vereinzelten Postern, verbreitet sich aber sicher irrsinnig schnell, denn rasche Information ohne großen Aufwand klingt richtig schön nach 21. Jahrhundert. Und so werden wir diese Schwarz-weißen Kasterln bald auch in Zeitungen, auf Werbeflächen, auf menschlicher Haut (sowas Tolles wird die Tätowierindustrie aufsaugen, wie in den 90ern ‘Arschgeweihe’ und chinesiche Zeichen) oder auch auf diversen Designerprodukten wie Gürtelschnallen sehen. In diesem Sinne: Wir sahen, laserten und waren informiert.
Hier gleich einmal zum Ausprobieren:

Was das nur heißen mag?
